Der WERKRAUM werkelt wieder – Storify – Kuratieren digitaler Inhalte
Bald ist es wieder soweit: Der WERKRAUM trifft sich am 10. Oktober 2012. Dieses Mal geht es um die Nutzung von Storify und Co. In der letzten Sitzung vereinbarten wir über Storify zu reden. Über weitere Kurationsdienste kann je nach Interessenlage diskutiert werden (paper.li, Scoop.it). Denn der offene und informelle Charakter des Werkraums lässt das ausdrücklich zu. Wer Vorträge erwartet, der ist bei uns fehl. Vielmehr geht es darum, einander zu helfen, auszutauschen, über das Für und Wider diverser Social Media Plattformen zu diskutieren und im Idealfall Denkanstöße für das eigene Projekt, die tagtägliche Arbeit im Social Web mitzunehmen. Jeder, der mit Social Media im Kultursektor zu tun hat, ist willkommen seine Fragen zu stellen, sein Wissen zu teilen, sein Netzwerk auszubauen. Das ist der Werkraum!

Storify – ein Dienst, digitale Inhalte zu kuratieren
- Was ist Storify?
- Wann, warum und wie setze ich Storify ein?
Grundlagen, aber auch konkrete Anwendungsbeispiele können besprochen werden. Der Kurationsdienst Storify ist sehr vielversprechend. Per Drag’n Drop lassen sich Mitteilungen, Informationen aus anderen Plattformen (flickr, Blogs, Twitter, Video, Slideshare etc.) einbinden. Eine Story kann rund um ein Projekt, Event o.ä. kreiert werden. Sie kann projektbegleitend aufbereitet werden bzw. im Nachhinein eines Events erfolgen. Storify ist ein proaktiver Dienst: Per Notifyfunktion können gezielt Personen auf Twitter über ihre Nennung in der Story informiert werden. Wenn diese reagieren, entwickelt sich die Story weiter. Somit erfolgt auch ein Ausbau des Netzwerks, denn ein Austausch mit diesen Personen muss vorher nicht stattgefunden haben. Es können Influencer zum Thema angesprochen und evtl. für das Projekt gewonnen werden – also, ein sehr vielversprechendes Medium. Genaueres diskutieren wir am 27.09.2012 ab 19:00 im Café Ringelnatz in München.
Kurzinfo zu Storify und Anwendungsbeispiele
Eine knappe Übersicht zur möglichen Nutzung von Storify bietet Sonja Kaute in ihrem Blogpost „Was kann Storify? Eine Liste mit 8 Storify-Typen“ (@blogstift).
Konkrete Anwendungsbeispiele:
- Vivienne von Wattenwyl (Projektbegleitend)
- Haus der Kunst: 75/20 – Symposium (Day 2) (Tagungsbegleitend)
- Bloggertreffen in der Schirn (Tagungsbegleitend)
- Digitales Erzählen – Transmedia Storytelling bei der #stART11 (Tagungsbegleitend und themenspezifisch)
- Reforming The Museum Through Social Media (Vortrag und personalisierte Nachbereitung; Neal Stimler, Videovortrag auf Aufbruch-Tagung mit Diskussion im Netz, April 2012)
- Tweetup El Greco
- Koons Tweetup (#KultUp) im Liebieghaus (Tweetup)
- Twittern von der Pressekonferenz #PKSch: 4.07.12 Neues Schloss Schleißheim (Pressekonferenz)
- Beethovenfest Bonn am 07. September 2012 (Festival)
Die Beispiele illustrieren Nutzungsmöglichkeiten von Storify. Ihr könnt in der Kommentarfunktion weitere, für Euch wichtige Stories auf Storify angeben, die Ihr am 04.10.2012 diskutieren wollt. Die Anmeldung zum WERKRAUM erfolgt entweder hier im Kommentar bzw. direkt bei mir.
Wir freuen uns auf Euch!
WERKRAUM-Treffen:
04.10.2012 ab 19:00
Café Reitschule
Königinstr. 34
80802 München

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