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Nachlese zum Tweetup im Haus der Kunst und Archiv Geiger am 17.09.12

19. September 2012 | 5 Comments

Am 17. September 2012 hatten die Kulturkonsorten zum Tweetup im Haus der Kunst und Archiv Geiger geladen. Das Werk des “Jahrhundertmalers” Rupprecht Geiger (1908-2009) gab dabei den Rahmen für den Besuch im ehemaligen Atelier des Künstlers und einer aktuellen Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst.

"Geschichten im Konflikt" im Haus der Kunst, München

"Geschichten im Konflikt" im Haus der Kunst, München


Führung durch die Ausstellung “Geschichten im Konflikt” im Haus der Kunst

Um 17.15  Uhr wurden die Twitterer und Blogger im Haus der Kunst von der Leiterin der Online Kommunikation, Anna Schüller, begrüsst und auf die Neubewertung der Onlinekommunikation unter dem Direktor Okwui Enwezor aufmerksam gemacht. Dass es bei dieser Neuausrichtung nicht nur um ein freundliches Willkommen der digitalen Besucher auf einer einsamen Homepage geht, machte Anna Schüller schnell deutlich: “Kunst global verfügbar machen heisst Kunst digital verfügbar machen”. Dieser Strategie war man bereits beim Relaunch der Homepage gefolgt und dieser Maxime ist nun auch eine verstäkte Ansprache des digitalen Publikums, insbesondere der Blogger und Twitterer, geschuldet. So war das Haus der Kunst auch bereits zum zweiten Mal Schauplatz eines Tweetups, – auch wenn dieser nur im Vorprogramm des eigentlichen Events im Archiv Geiger konzipiert war. Anlass war die Präsenz zweier Werke des Malers Rupprecht Geiger in der Ausstellung “Geschichten im Konflikt”. Unter der Führung der Kuratorin der Ausstellung, Sabine Brantl, liefen die Twitterer dann durch die maßgeblich vom Schweizer Künstler Christian Philipp Müller konzipierte Dokumentation zur Geschichte des Hauses.
> Storify-Dokumentation der Tweets zum Besuch im Haus der Kunst

Werkschau im Archiv Geiger

Werkschau im Archiv Geiger

Führung im Archiv Rupprecht Geiger
Im Archiv Geiger wurden die Twitterer und Blogger von der Enkelin des Malers, Julia Geiger, und der Kunsthistorikerin Sandra Westermayer begrüsst. In den folgenden knapp 1,5 Stunden erhielt die motivierte Gruppe dann Informationen zu Biographie bzw.  Werk des Künstlers aus erster Hand und konnte eine Anzahl eigens für diesen Anlass aus dem Depot geholter Werke ansehen. Schließlich machte der Blick in den sog. “Pigmentraum” allen Besuchern deutlich, dass Farbe, durch das Werk Geigers betrachtet, Energie, Kraft und Leben bedeuten kann. Kaum einer der Twitterer wollte der Kraft des Pink oder Rot wiederstehen und verweigerte sich der Leidenschaft und Begeisterung der strahlenden und energetischen Farbfacettierungen. Die Kulturkonsorten waren sich daher wie selten einig: das Archiv Geiger ist mehr als einen Besuch wert! Besuche und Führungen im Archiv werden nach Voranmeldung oder den auf der Homepage kommunizierten Terminen angeboten.
> Storify-Dokumentation der TWeets zum Besuch im Archiv Geiger

Analyse zu Wirkung und Reichweite der beiden Tweetups
Gesamt wurden während der Tweetups ca. 330 Tweets verschickt, – von der Twittereren vor Ort und den zahlreichen externen Mitlesern (von Wien bis Frankfurt). Gewtittert wurde diesmal in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch. Deutlich lassen sich in dem von Socialping gerechneten Grafen die beiden Peeks zum “Vortwittern” im Haus der Kunst (1) und dem eigentlichen Tweetup im Archiv Geiger (2) erkennen.

Graph zur Beteiligung am Tweetup (Socialping)

Graph zur Beteiligung am Tweetup (Socialping)

 

 

 

 

 

Massiv dann die von Socialping gerechneten Informationen zu Unique und Absolute Reach der beiden Tweetups: mit über 270.000 erreichten Lesern eine deutliche Marke, die u.a. auch den zahlreichen gewichtigen Influencern in der treuen Gefolgschaft der Kulturkonsorten und des Partners KultUp zu verdanken sind.

Unique und absolute reach (Socialping)

Unique und absolute reach (Socialping)

 

 

 

 

Weitere Berichte zum Tweetup:

 

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