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Nachlese zum Tweetup im Jüdischen Museum München

25. November 2012 | 10 Comments
Tweetup im Jüdischen Museum München

Tweetup im Jüdischen Museum München

836 Tweets, eine Reichweite von gut 172.000 Unique Usern (Tweets und Retweets), sowie eine Absolute Reach von 1.26 Millionen sind das fulminate Ergebnis eines wirklich eindrucksvollen Tweetups im Jüdischen Museum in München am 23.11.12.

Die Kulturkonsorten hatten zum siebenten Mal zu gemeinsamem Microblogging eingeladen und ca. 35 Twitterer, Blogger und Beobachter (dabei auch zahlreiche Journalisten) waren dem Ruf in das Jüdische Museum in München zur gemeinsamen Besichtigung der Ausstellung “Juden 45/90. Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion” gefolgt. Eine Vielzahl weiterer externer Mitleser aus ganz Deutschland, aber auch dem weiteren Ausland (vor allem aus Frankreich), folgte den Worten der Ausstellungskuratorin Piritta Kleiner, die kompetent, wortgewandt und begeisternd durch die von chezweitz & partner grandios inszenierte Ausstellung führte.

Unique Reach und absolute Reach der Tweets

Unique Reach und absolute Reach der Tweets (via Socialping)

Twittern in vier Sprachen

Dem internationalen Ansatz der Ausstellung entsprechend, wurde diesmal in vier Sprachen getwittert: Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch. Die Vielzahl der Retweets (44,4 %) gegenüber den originären Tweets (55,6 %) macht dabei deutlich, dass der Event hochwertige Nachrichten produzierte, die vielfach von anderen Usern empfohlen und weitergegeben wurden. Über Tools wie StreamGraph oder den SocialCollider lassen sich der bei einem Tweetup verursachte “Kommunikationsbauch”, aber auch die soziale Vernetzung und Wertigkeit des Events schön visualisieren:

Visualisierung #kukon via StreamGraph

Visualisierung #kukon via StreamGraph

Um den produzierten Microposts auch ein wenig Nachhaltigkeit zu ermöglichen, haben wir eine Dokumentation ausgewählter Tweets der Veranstaltung auf Storify zusammengestellt.

Visualisierung #kukon via SocialCollider

Visualisierung #kukon via SocialCollider

Der perfekte Rahmen

Das Jüdische Museum hat sich beim Tweetup als perfekter Veranstalter gezeigt: von der Exklusivöffnung des Hauses und einer tollen Führung über frei verfügbares W-LAN bis zum Catering und der Goodybag war alles dabei. Optimal vorbereitet und auf den hauseigenen und externen Kommunikationskanälen (wie dem Münchner Stadtportal muenchen.de) angekündigt, hat das Museum den Tweetup auch selber twitternd begleitend. Ein leuchtender und begeisternder Abend!

 

 

Nachlesen zum Tweetup im Jüdischen Museum

 

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Comments (10)

  1. Glückwunsch aus Berlin für diese gelungene Aktion! Sehr beeindruckende Zahlen.
    Wie hat denn das Wechselspiel zwischen analoger Kommunikation (zwischen den Teilnehmern, zu den Werken) und der Kommunikation über Twitter funktioniert?

  2. Danke für das Lob. Das Wechselspiel funktioniert eigentlich immer wunderbar. Im Stream (oder in der direkten Ansprache an die Veranstalter resp. Kulturkonsorten) tauchen Fragen von externen Twitterern auf, die dann auch beantwortet werden. Zuweilen auch von mehreren Twitterern vor Ort, die jeweils eigene Reaktionen posten. Direkte Fragen an das Führungspersonal, die in der Timeline auftauchen, werden laut verlesen, coram publico beantwortet und die Antwort wieder getwittert. Tatsächlich habe ich auch schon erlebt, dass sich Teilnehmer vor Ort nicht analog, sondern via Twitter unterhalten haben, – das wäre dann aber wohl schon über die Ziellinie hinaus … ;-)

  3. Die Begeisterung über die Riesenteilnehmerzahlen am Tweetup verhält sich umgekehrt proportional zur Menge an Infos, wie es denn nun weitergehen soll im Spannungsfeld zwischen Bibel-Info von Seite 1 mit ES WERDE LICHT und der verheißungsvollen LICHT-Prophezeiung Jesaja 60, 1-5 und — noch besser in die momentane Nah-Ost-Situation passend — Jesaja 19,19

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