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Tweetup im Jüdischen Museum München am 23.11.12

16. November 2012 | 1 Comment

Militärausweis des Militärkommissariat Raion Kirow für Haja Matveevna Sobina, Moskau, 29. August 1964

Nachdem Swantje Karich in einem lesenswerten Artikel in der FAZ über das “Twittern im Museum” als “Hochkulturerfahrung” berichtet hat, freuen wir uns, den nächsten Tweetup der Kulturkonsorten bekannt geben zu können:
Freitag, 23. November 2012 im Jüdischen Museum (München)

Das Jüdische Museum wird exklusiv für die Twitterer außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Wir erhalten zudem eine Führung durch die Kuratorin Piritta Kleiner in der Sonderausstellung “Juden 45/90 – Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion“:

Die Ausstellung beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa begannen und in München ihre Fortsetzung fanden. Dabei geht sie der Frage nach, welche Erinnerungswelten Einwanderer aus der Sowjetunion und seinen Nachfolgestaaten aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben. Das Jüdische Museum München verwandelt sich hierfür auf einer Ebene in eine Ost-Jüdisches Museum. Einwanderer aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten sind dem Aufruf des Museums gefolgt, ihre osteuropäisch-jüdischen Erinnerungswelten in das Gedächtnis der Münchner Stadtgesellschaft einzubringen und der Öffentlichkeit vorzustellen. 23 heutige Münchnerinnen und Münchner verbanden ein aus der früheren Heimat mitgebrachtes Objekt mit häufig sehr persönlichen Erinnerungen. Außerdem gaben alle Objektleihgeber Auskunft zu ihrer Migration von Ost nach West anhand der Fragen nach Auswanderung, Jüdischsein, Identität und Heimat.
Die Dinge und Erinnerungen von Riga bis Taschkent werden ergänzt durch Fragmente der Sammlung von Julius Genss (1887-1957) aus Tartu, der vor dem Zweiten Weltkrieg zu den bedeutendsten Sammlerpersönlichkeiten Estlands gehörte. Seine Enkeltochter Julia Gens war 1991 mit ihrem Ehemann noch mit einem Touristenvisum nach Berlin und später nach München gekommen. Sie hatte wenige Fragmente der von den Nationalsozialisten zerstörten Kunstbibliothek und Kunstsammlung ihres Großvaters in ihrem Besitz halten und mit nach Deutschland bringen können.

Tweetup:
am 23.11.12 von 18.30 – 19.30 h
Treffpunkt: Foyer des Jüdischen Museum
Hashtag: #kukon (Twitterwall: http://kukon.tweetwally.com/)

Und wie immer gilt: wer ein twitterfähiges Smartphone besitzt und einen Account bei Twitter hat, ist zum gemeinschaftlichen Twittern willkommen (Hashtag #kukon). Wir freuen uns natürlich auch über alle anderen Teilnehmer, die im digitalen Raum über den Event berichten. Please retweet!

Anschrift:
Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
http://www.juedisches-museum-muenchen.de

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  1. Tweetups – ein kleiner Erfahrungsbericht | kultur und kunst | 23. November 2012

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