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Beitrag zur #IMT13-Blogparade: Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Das Deutsche Historische Museum macht mit!

8. Mai 2013 | 1 Comment

Jährlich zum Internationalen Museumstag bietet das Deutsche Historische Museum eine Führung für Blinde und Sehbehinderte. Dieses Jahr wird sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Portalausstellung zum Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933-1938“ leiten.

Das Beste kommt zum Schluss: Nach einer Führung durch die Ausstellung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Tuchfühlung mit der Geschichte gehen: Auf Tischen sind ausgewählte Originalobjekte, wie z.B. „Mein Kampf“ in Blindenschrift oder ein Schlagring, aufgebaut. Hier können sich die Führungsteilnehmer in Ruhe auf einzigartige Weise mit dem Thema befassen. Denn Gegenstände aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums erfühlen zu dürfen, gehört nicht zum üblichen museumspädagogischen Angebot.

Raus aus dem Alltag! Auch unseren Führungsreferenten bietet sich  an diesem Tag die Chance auf einen Perspektivenwechsel, wenn es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heißt: Hören – und Fühlen. Hier nähern sie sich den Objekten ganz anders als für unsere Referenten üblich. Sie hören die Beschreibung und erfühlen sie im Anschluss. Dieses Führungsprogramm vorzubereiten und durchzuführen, gestaltet sich jedes Jahr immer wieder neu, anders – außergewöhnlich. Möglich wird es dank der engen Zusammenarbeit mit den Sammlungsabteilungen und Restauratoren.

An Vergangenheit zu erinnern, um Zukunft zu gestalten, soll jedem Interessierten möglich sein:  Eintritt in die Ausstellungen sowie alle museumspädagogischen Angebote sind an diesem Tag frei.

Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2 | 10117 Berlin
Tel: 030-20304-0 | Fax: 030-20304-54
www.dhm.de
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